ONEJIRU, Photocall, Mercedes Platz, Berlin, 21.06.2019

ONEJIRU – Higher Than High

Am Freitag, 30. August 2019 veröffentlicht ONEJIRU ihr neues Album „Higher Than High“.

Erstmal live vorgestellt hat sie die Song in Berlin bereits im Juni zur „fete de la musique“. Zwischen zwei Auftritten nahm die Künstlerin sich Zeit, mir einige Fragen zu beantworten. Ihre Wurzeln liegen in Afrika, genauer gesagt in Nairobi. Kein Wunder also, dass sie sich neben ihrer Arbeit als Sängerin und Songwriterin für diesen Kontinent engagiert. Ihren Lebensmittelpunkt hat sie seit Jahren in Hamburg, deshalb engagiert sie sich auch für soziale Projekte in ihrer Stadt. 

ONEJIRU läßt sich musikalisch in keine Schublade stecken. Sie arbeitete mit Jan Delay, Helge Schneider und anderen Hamburger Künstlern zusammen. Egal ob Reggae, Afrobeats, House und Soul – sie fühlt sich in allen Genre wohl. Die selbstbewusste Sängerin lässt sich in keine Schublade stecken. 

Ihr musikalischer und privater Partner Matthias Arfmann sorgt für die passenden Sounds auf ihrem ersten Solo-Album nach 10 Jahren.

„Higher Than High“ heißt das Album und ihr Auftritt beim Parkfest ist quasi ihr Record-Release-Konzert.  

Die Sängerin nimmt die Hörer auf ihrem Album „Higher Than High“ in zwölf Songs mit auf eine musikalische Reise. In ihrem Kosmos kommen Pop, Punk, Rock und Afro-Einflüsse harmonisch zusammen. „Es ist diese Mischung verschiedener Welten, die mich ausmacht. Ich bin definitiv eine Popkünstlerin“, so Onejiru.

Die Texte auf „Higher Than High“ hat Onejiru selbst geschrieben. „Musik ist für mich ein Kommunikationsmedium“, sagt sie. „In einem Drei-Minuten-Popsong will ich meine Botschaft rüberbringen.“ „The Story Of My Life“  beschreibt nicht ohne Augenzwinkern ihre Reise aus Kenia nach Europa, wo man dem jungen Mädchen „Ami go Home“ zuruft. „Stop Foolin’“ ist ein Statement für Meinungsfreiheit und die Wichtigkeit, die Stimme zu erheben. Die Songs handeln davon, wie Musik die Welt heilen kann („Soul Food“), Menschen ihre eigene Agenda in den Mittelpunkt stellen („Balance“), aber auch von Verlust („Zouk“) und enttäuschter Freundschaft („No Place To Hide“).

Für musikalische Erdung sorgen vor allem die Gitarren, die stärker in den Vordergrund treten als auf Onejirus dub-lastigen Album „Prophets Of Profit“. Unverkennbar punkige Akkorde steuert Matthias Arfmann bei, der ghanaische Gitarrist Hope Hormeku spielt singende wunderschöne Melodien dazu. „Wir wollten einen eigenen neuen Klang kreieren“, sagt Onejiru. Für den Groove sorgt dabei erneut Ali Busse, der ansonsten unter anderem bei Jan Delays Disko Nr. 1 am Bass brilliert.

Es ist Musik, die den Hörer runter vom Sofa, also sprichwörtlich aus der eigenen Komfortzone, holt.

onejiru, cover, 2019

 
 

ONEJIRU Live-Termine

30.08.19 Berlin – Das Radioeins Parkfest im Park am Gleisdreieck

21.09.19 Hamburg – Reeperbahn Festival

ONEJIRU – higher than high

VÖ: 30.08.19 via Z-Muzic/Broken Silence 

 
Quelle: Onejiru / Brokensilence / Radioeins