15. Juli 2024
Kristin Suckow, Leonard Grobien, Johanna Polley, Jan Kampmann (v.l.n.r.), "PRO QUOTE FILM : Inklusion und Vielfalt im Film", Photo Call, Berlin, 10.03.2023

Pro Quote Film – mehr Vielfalt und Diversität im Film

Anfang März 2023 traf ich mich mit vier jungen Schauspielern und Filmemachern, um mich mit ihnen über iren Verein PRO QUOTE FILM und seine Ziele, Inklusion und Diversität im Film, zu unterhalten: Kristin Suckow (Schauspielerin), Loenard Grobien (Autor, Regisseur), Johanna Polley (Schauspielerin), Jan Kampmann (Schauspieler).

Kristin Suckow, Leonard Grobien, Johanna Polley, Jan Kampmann (v.l.n.r.), "PRO QUOTE FILM : Inklusion und Vielfalt im Film"
Kristin Suckow, Leonard Grobien, Johanna Polley, Jan Kampmann (v.l.n.r.), „PRO QUOTE FILM : Inklusion und Vielfalt im Film“, Photo Call, Berlin, 10.03.2023

Die Vier sind Gründer und/ oder Mitglieder im Verein PRO QUOTE FILM, der sich genau dafür stark macht. Von ihnen erfuhr ich u.a., dass es für Menschen mit Behinderung fast unmöglich ist, einen Job im Bereich Film zu finden.

PRO QUOTE FILM setzt sich Gewerke übergreifend für die gerechte Teilhabe aller Geschlechter, für mehr Diversität und die Abbildung aller gesellschaftlichen Gruppen vor und hinter der Kamera ein. 

Zu den Forderungen des Vereins gehören:

  1. 50% DIVERSE QUOTE
  2. GENDER- und DIVERSITÄTSMONITORING
  3. GERECHTE & GLEICHE BEZAHLUNG
  4. GERECHTE VERHÄLTNISSE IN ALLEN GEWERKEN VOR UND HINTER DER KAMERA
  5. SOZIALSTANDARDS: Gute Dreh-und Arbeitsbedingungen
  6. PARITÄT UND DIVERSITÄT DER GREMIEN
  7. GENDER- UND DIVERSITÄTSKOMPETENZ – Mit Bewusstsein gegen Stereotype und Diskriminierung.
  8. FILMERBE: Filme von Frauen* schreiben Geschichte.
  9. STIFTUNG ZUR STÄRKUNG DES WEIBLICHEN FILMSCHAFFENS:
  10. Gleichstellung als Querschnittsaufgabe: Diversität und Gendergerechtigkeit sind ein Erfolgsfaktor.

Innerhalb des Vereins PRO QUOTE FILM und im Austausch mit anderen Mitstreitern und Verbündeten möchte die AG Inklusion  dafür sensibilisieren und sich einsetzen, dass mehr Menschen mit Behinderung beim Film in allen Gewerken arbeiten können. Ihre Forderungen umfassen die Bereiche Ausbildung, Arbeit beim Film, wie Geschichten erzählt werden, sowie die Auswertung von Filmen.

Im Rahmen der Berlinale fand in diesem Jahr auch erstmals ein Panel statt, das sich mit diesen Themen beschäftigte. Ein erster kleiner Schritt, um auf dem Weg, mehr Menschen  zu integrieren, voranzukommen.

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https://youtu.be/q495VKJEpCY

 

Und vielleicht kann dieses kleine Interview auch ein wenig dazu beitragen, dass alle Menschen die gleichen Chancen bekommen und nicht etwa wegen ihrer Krankheit, Größe, Alter oder Geschlecht diskriminiert werden.

 

© Christian Behring im Mai 2023