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ÜBER DIE UNENDLICHKEIT – FILMPREMIERE

Am Sonnabend, 22. August 2020, feiert der Film ÜBER DIE UNENDLICHKEIT Premiere beim ARTE Sommerkino am Kulturforum in Berlin. Zur Premiere kommt der Produzent des Films Philippe Bober.

Bevor der Film um 21.20 Uhr startet, werden ab 20.45 Uhr die besten Kurzfilme eines Wettbewerbs präsentiert. Die Filme wurden als Hommage an den unverwechselbaren Filmregisseur Roy Andersson konzipiert und realisiert. Im Anschluss werden kurz nach 21 Uhr die Sieger prämiert. Roy Andersson persönlich hat die besten zwei Kurzfilme ausgewählt. Dazu gibt es einen Publikumspreis, der vor Ort von den ZuschauerInnen ausgewählt wird. Der Preis für den Besten Roy Andersson-Kurzfilm ist mit 1000 Euro dotiert. Überreicht werden die Preise vom Produzenten der letzten Roy Andersson-Filme, Philippe Bober.

Roy Andersson gehört zu den prominentesten Vertretern des europäischen Autorenkinos. Spätestens mit seinen Filmen SONGS FROM THE SECOND FLOOR, DAS JÜNGSTE GEWITTER und EINE TAUBE SITZT AUF EINEM ZWEIG UND DENKT ÜBER DAS LEBEN NACH wurde Roy Andersson auch in Deutschland zum Kult-Regisseur. Sein filmisches Werk gehört zu dem bedeutendsten der skandinavischen Filmgeschichte. Dem schon vielfach ausgezeichneten Regisseur gelingt auch mit dem neuesten Werk Kinokunst, die die Seele federleicht davonfliegen lässt.

ÜBER DIE UNENDLICHKEIT gewann 2019 den Silbernen Löwen für die Beste Regie im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig.

Der Film startet am 17. September 2020 bundesweit im Kino.

In Berlin kann man den Film in den folgenden Kinos sehen: Delphi Lux, Hackesche Höfe Kino, Moviemento, Kino in der Kulturbrauerei, Bundesplatz und Brotfabrik.

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Zum Inhalt:

In ÜBER DIE UNENDLICHKEIT nimmt uns eine unverzagte Erzählerin an die Hand und lässt uns traumgleich umherschweifen. Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern und stehen auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen: Ein Liebespaar schwebt über das vom Krieg zerfressene Köln. Auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag muss ein Vater mitten in einem Wolkenbruch seiner Tochter die Schuhe binden. Junge Mädchen beginnen einen Tanz vor einem Café und eine geschlagene Armee marschiert mutlos zu einem Gefangenenlager.

Der Film ist sowohl Ode als auch Klage. Ein Kaleidoskop all dessen, was ewig menschlich ist. Eine unendliche Geschichte über die Verletzlichkeit unserer Existenz.

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BESETZUNG

Pfarrer: Martin Serner
Erzählerin: Jessica Lothander
Fliegendes Paar: Tatjana Delaunay und Anders Hellström
Mann an der Treppe: Jan Eje Ferling
Psychiater: Bent Bergius
Zahnarzt: Thore Flygel

Regie und Drehbuch: Roy Andersson

Spielfilm, Schweden / Deutschland / Norwegen 2019, Länge: 78 Minuten

Quelle: Neue Visionen Filmverleih