SAMUEL HOPE – Ein Amerikaner in Berlin

Samuel Hope, der ursprünglich aus New York stammt und in New Jersey aufwuchs, war lange als Weltenbummler unterwegs. Erst hier in Berlin fand er eine neue Heimat. Am 8. Juni 2018 erschien nun das Debüt-Album OTHER MAN des 34-jährigen Musikers beim Label RecordJet.

Samuel Hope war lange auf der Suche. Auf der Suche nach dem richtigen Ort zum Leben, auf der Suche nach musikalischen Partnern und überhaupt auf der Suche danach, wie er seine Idee von guter Musik, die für ihn immer ein Einklang aus wunderbaren Melodien und großartiger Stimme ist, umsetzen kann. Diese Idee bestimmt seinen musikalischen Werdegang von Anfang an, seit er in der Rockwood Music Hall in New York City das erste Mal eine Bühne betrat.

So verwundert es auch nicht groß, dass seine herausragende Stimme im Mittelpunkt seines Debüt-Albums steht. Auch, wenn sein Debüt nicht 100-prozentig überzeugen kann, so werden doch einige phantastische Songs und diese einzigartige Stimme haften bleiben. 11 Songs beinhaltet sein Debüt. Hervorzuheben sind vor allem LEAD ME ON, CARRIED AWAY, HOLD ON und WOUNDED.

Entstanden sind die Songs hauptsächlich in Berlin, seiner neuen Wahlheimat. In dem  Studio X von Dirk Feistel fand er den perfekten Ort, um das Album aufzunehmen. „Ich habe mich hier immer willkommen gefühlt. Dirk habe ich in den ersten paar Monaten kennen gelernt als ich hier war. Er hat mich dazu eingeladen, einige Songs vorzuspielen, danach habe ich mein erstes Berliner Weihnachten und Neujahr mit ihm und seinen Freunden verbracht. Nach dieser Zeit wurde Berlin zu einem Zuhause. Das war mir unglaublich wichtig. Als ich wusste, dass dieses Album Realität werden würde, habe ich keine Sekunde daran gezweifelt, wen ich anrufen sollte. Ich habe mich beim Aufnahmeprozess noch nie so wohl gefühlt.“

Weitere Mitstreiter fand er in Pete Davis (New Order, Björk, Dido), der ihn vor allem an den Keyboards unterstützte, sowie Sally Herbert (Christine And The Queens, Muse, Robbie Williams) und ihrem Ehemann bei Arrangement, Ausführung und Aufnahme der Streicher. Zum ersten Mal seit seiner Ausbildung an der klassischen Trompete hatte HOPE die Möglichkeit, auf NOTHING TO LOSE und WITHOUT WARNING das Waldhorn zu spielen.

Nicht ohne Grund hat er sein Album OTHER MAN betitelt. Er bezieht sich damit auf ein Zitat von Jules Verne: „Anything one man can imagine, other men can make real.“ Nach jahrelangem Nomadenleben, das ihn durch zahlreiche Länder führte, fand er in Berlin die Unterstützung, seine Ideen so zu verwirklichen, wie er es sich immer schon vorstellte.

samuel hope, Other Man, albumcover

 

Trackliste „Other Man“

  1. Other Man
  2. Runaway
  3. Lead Me On
  4. Won´t Put Up A Fight
  5. I Won´t Keep You Waiting
  6. Carried Away
  7. Noting To Lose
  8. Believe
  9. Hold On
  10. Wounded
  11. Without Warning

 

Samuel Hope – Other Man Tour 2018

08.10.18 – München, Orangehouse

10.10.18 – Berlin, Privatclub

11.10.18 – Hamburg, Häkken

12.10.18 – Köln, Studio 672

 

Quelle: RecordJet / Filter Music Group / Samuel Hope

© Christian Behring im Mai 2018