Marquess, PR_Foto_3_c_Marquess

Marquess liefern die Musik für den Sommer

Auch wenn das Wetter noch nicht so ganz mitspielt – den einen Tag lockt die Sonne, am nächsten Tag schaut noch mal der Winter vorbei – diese Musik lässt keinen Zweifel daran, dass der Sommer näher rückt: „En Movimiento“ (06.04.2018 veröffentlicht) heißt das neue, achte Album von MARQUESS. Dafür gingen sie dorthin, wo man einen Winter wie bei uns gar nicht kennt, nach Havanna und Miami. Miami kann man wohl ohne Zweifel als das Zentrum des Latin-Pop bezeichnen und Havanna ist – zumindest was Video-Drehs betrifft – der derzeit angesagteste Ort auf der Welt.

Aber MARQUESS haben nicht nur ihre Videos dort gedreht, sie haben auch einen Teil der Songs dort eingespielt und – was wohl noch entscheidender für sie war – sie haben dort auch neue Inspiration und neue musikalische Partner gefunden. Allen voran Raykuba. Aber auch der aus Venezuela stammende Musiker Nene Vasquez, der schon seit Jahren als Perkussionist zur Band gehört, rückt auf diesem Album mehr in den Vordergrund. So ist er an 7 der 13 Titel als Songwriter beteiligt und tritt bei „Calle del Ritmo“, dem Opener des Albums, und „La Vida Caminando“ auch als Sänger in Erscheinung.

Marquess, En Movimiento, Albumcover

„En Movimiento“ – was in etwa „In Bewegung bleiben“ bedeutet – ist genau der passende Titel für das neue Marquess-Album. Und ebenso passend für die lateinamerikanischen Rhythmen, die MARQUESS hier aufgenommen haben. Musik, Tanz, Bewegung gehören wohl nirgends sonst so zum Leben wie in Lateinamerika. Genau dieses Lebensgefühl haben MARQUESS auf diesem Album perfekt eingefangen. Samba, Rumba, Mambo, Dancehall, Regeton – das sind die vorherrschenden Rhythmen auf „En Movimiento“. Die Musik, die zwischen Jamaika, Kuba und Florida zu Hause ist. Dazu ein paar aktuelle Beats, Rap-Gesang, kubanische Bläser und ein wenig Latin-Rock. Die Musik von Sascha Pierro, Christian Fleps und Dominik Decker klang noch nie so modern und international wie auf der neuen Platte. Der Ausflug in die Karibik hat ihnen und ihrer Musik richtig gut getan. Bleibt nur die Frage: Warum haben sie diesen Schritt nicht schon früher gewagt?

„Als wir auf Kuba ankamen und in Havanna unsere Zelte aufschlugen, war das erst mal anstrengend. Es ist tierisch heiß und unglaublich laut dort. Aber auch elektrisierend, weil die Stadt einen geradezu zwingt, sich ihrem Groove hinzugeben. Diese Erfahrung hat uns gefordert und unsere Kreativität gefördert. Havanna steckt voller Energie und die hat uns angestiftet, etwas Neues zu wagen.“

Vielleicht erklärt das ein wenig die Angst vor dem Ungewissen. Kommt man als Deutscher mit dem kubanischen Lebensgefühl klar? Schafft man es, den Stress, den man hierzulande oft hat, abzuschütteln? Die Kubaner haben doch eine ganz andere Einstellung zum Leben als wir. Und auch einen ganz anderen Lebensrhythmus. In Kuba lebt man erst einmal und dann kommt die Arbeit. Das hängt sicher auch mit den örtlichen Gegebenheiten zusammen. Internet beispielsweise gibt es ab und zu, hauptsächlich in den Hotels. Öffentlicher Nahverkehr: Kommt der Bus heute nicht, dann vielleicht morgen und. Was es dagegen im Überfluss gibt ist Zeit. Und was jedem Kubaner im Blut steckt ist die Musik. Vor allem Live-Musik gibt es gefühlt an jeder Straßenecke.

MARQUESS ist mit „En Movimiento“ ein sehr entspanntes, tanzbares Album gelungen, vollgepackt mit jeder Menge Karibikflair. Genau das Richtige für jede Sommer-Party.

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https://youtu.be/dwZnxsHygb4

Marquess

En Movimiento

Veröffentlichung: 06.04.2018 – Starwatch / SONY Music

 

© Christian Behring im April 2018