31. Januar 2023
Harry Styles, coverphoto

Für HARRY STYLES gibt es nicht mehr nur One Direction

Spätestens seit dem 7. April 2017 wissen alle Fans von ONE DIRECTION, dass es für Harry Styles mehr gibt, als die Boygroup. An diesem Tag veröffentlichte er mit „Sign of the Times“ seine erste Solo-Single, die auch prompt Platz Eins in UK eroberte. In Deutschland wurde es immerhin in den iTunes-Charts die Spitzenposition.

 

Am 12. Mai 2017 folgte das dazugehörige „The Debut Album“.

Harry Styles, front cover

In seiner britischen Heimat konnte er den Erfolg der Single wiederholen. Hierzulande schaffte er es nicht ganz, was angesichts der Konkurrenz wohl niemanden verwundern dürfte (Helene Fischer, Die Toten Hosen, Ed Sheeran, Bravo Hits). Aber Platz Fünf für ein Debüt – immerhin!

 

Natürlich kommt der Erfolg nicht von ungefähr: Harry Styles hat sich für sein Album die Dienste erfolgreicher Produzenten und Autoren gesichert:  Die Position des Executive Producers übernahm Jeff Bhasker (Alicia Keys, Eminem, Mark Ronson u.a.). Außerdem waren u.a. Alex Salibian (Elle King, Young The Giant), Tyler Johnson (Taylor Swift, Ed Sheeran, OneRepublic) und Kid Harpoon (Florence + The Machine, James Bay) beteiligt. Harry Styles selbst ist als Co-Autor an allen Songs beteiligt. Entstanden ist das Album in New York, L.A. und auf Jamaika.

 

Die 10 Songs zeigen einen vielfältigen Harry Styles. Da gibt es den großen Bombast Sound wie in „Sign oft he Times“, aber genauso sehr einfühlsame Singer-Songwriter-Melodien („Sweet Creature“), Breitwand-Rock à la BON JOVI („Only Angel“) oder gar laut schrammelnden Gitarren-Rock („Kiwi“). Und dann wieder eine 180-Grad-Kehrtwende: Folk-Songs mit perfektem Satzgesang wie aus den 70-ern von AMERICA bei „Ever Since New York“. Bei „Woman“ überrascht er den Hörer mit Anleihen aus dem Prog-Rock. Zum Schluss gibt’s dann noch einmal den introvertierten, fast in sich gekehrten Harry Styles. „From the Dining Table“ könnte auch aus der Feder von Tim Hardin oder Jim Croce stammen. Ein wirklich toller, sehr intensiver Song zum Abschluß.

 

Bleibt nur abzuwarten, wie die One-Direction-Fans den neuen Harry Styles annehmen, oder ob er gar neue Fans dazugewinnen kann. Der Einstand zumindest ist gelungen.

 

Zur Album-Veröffentlichung wurden auch schon mal die Live-Termine veröffentlicht. Vorerst sind dies in Deutschland:

27.10.2017 Köln, Palladium

07.11.2017 Berlin, Tempodrom.

 

Damit nicht genug. Ab 27. Juli kann man ihn auch im Kino sehen: in dem Christopher Nolan-Kriegsfilm „Dunkirk“ wird Styles an der Seite von Kinogrößen wie Tom Hardy, Mark Rylance, Kenneth Branagh und Cillian Murphy sein Leinwand-Debüt geben.

 

Hier noch der Link zum aktuellen Video:

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https://www.youtube.com/watch?v=z0GKGpObgPY&feature=youtu.be

Quelle: SONY Music

(c) Christian Behring, Mai 2017