THE NIGHT GAME, Konzert in der Kantine am Berghain, Berlin, 09.11.2017

THE NIGHT GAME – Mit dem Debütalbum live on Tour

Jetzt ist es da, das lange erwartete Debüt-Album von THE NIGHT GAME. Lange erwartet deshalb, weil im November 2017 nicht nur die erste Single „The Outfield“ erschien, sondern weil die Band sich am 9. November 2017 auch erstmals live präsentierte. In der Kantine am Berghain gaben Martin Johnson und seine Band einen Showcase, der Appetit auf mehr machte.

THE NIGHT GAME ist das Bandprojekt von Martin Johnson, das er seit ein paar Jahren forciert.

Der Sänger, Songwriter, Produzent und Multiinstrumentalist gehörte einst zu den Gründungsmitgliedern der Alternative-Rock-Band BOYS LIKE GIRLS, die ab 2005 recht erfolgreich waren, sogar ein paar Gold- und Platin-Hits in Amerika hatten. Seit 2012 gibt`s aber nichts Neues mehr von der Band.

Martin Johnson wurde zum Hit-Lieferanten für andere Musiker. Er schrieb und produzierte Songs für Taylor Swift, Olly Murs, Elle King. Nach ein paar Jahren reichte ihm das aber nicht mehr. Er wollte wieder selbst auf die Bühne.

"Martin Johnson", Photocall und Interview im Hotel Michelberger, Berlin, 10.11.2017

Martin Johnson Kopf von THE NIGHT GAME, Berlin, 10.11.2017

Deshalb begann er 2016 wieder mit dem Schreiben nur für sich. Als er auf den australischen Gitarristen Kirin J. Callinan traf, nahm das Projekt THE NIGHT GAME langsam Konturen an. Zum wichtigsten Partner wurde Francois Tetaz. Johnson und Tetaz haben nicht nur das Album zusammen produziert, sie haben auch die meisten Songs gemeinsam geschrieben. Tetaz landete 2011 seinen größten Hit: „Somebody That I Used To Know“ von GOTYE (alias Wally De Backer) war nicht nur ein Millionenhit, er brachte ihm auch einen „Grammy“ ein. So war es für Tetaz auch ein Leichtes GOTYE zu überreden, die Backing Vocals bei „The Outfield“ zu übernehmen. Für „Do You Think About Us?“ konnten sie Caroline Polachek (ehemals THE CHAIRLIFT) als Gastsängerin gewinnen.

THE NIGHT GAME kann man tatsächlich eher als Projekt verstehen denn als Band. Die Konstanten sind Johnson, Tetaz und Callinan. Je nach Bedarf wird das Trio von diversen Musikern an Bass, Gitarre, Keyboards, Drums und Backing Vocals ergänzt.

Aber wofür steht THE NIGHT GAME?

„Der Name personifiziert die Betonung auf Sport, Sex und die unsterbliche Suche nach dem amerikanischen Traum“ so Johnson. „Die Lichter sind an. Es ist Primetime. Eine gewisse Gefahr schwebt in der Luft. Es fühlt sich an, als könnte alles passieren. Ich würde es lieben, wenn Zuhörer sich in diese Welt hineinversetzen können. Dies ist eine Erweiterung meiner Realität und Wahrheit. Wenn Menschen sich damit identifizieren oder es auf irgendeiner Ebene fühlen können, bringt uns das voran.“

 Musikalisch begeben sich THE NIGHT GAME auf eine Reise zurück in die 70er und 80er Jahre. Man hört Anklänge aus Pop, Rock Funk, New Wave und Synthie Pop. Alles verpackt in ein modernes Soundgewand. Starship, Prince, Boston, Fleetwood Mac oder Supertramp – das sind nur einige Namen, die einem beim Hören des Albums einfallen. Die Besten der Besten, bei denen sie sich bedient haben, um daraus ihren eigenen Sound zu formen.

Live klangen THE NIGHT GAME bei ihrem Showcase noch deutlich rockiger als auf ihrem Debütalbum. Wer sich selbst ein Bild machen will, muss sich ranhalten. Im Gegensatz zu sonst üblichen langen Wartezeiten, haben die Jungs quasi mit Erscheinen des Albums ihre Deutschland-Tour gestartet.

Martin Johnson and "The Night Game", Konzert in der Kantine am Berghain, Berlin, 09.11.2017,

Martin Johnson and „The Night Game“, in der Kantine am Berghain, Berlin, 09.11.2017,

The Night Game live

12.09.2018 Dresden, Beatpol

14.09.2018 Göttingen, NDR2 Soundcheck Festival

15.09.2018 Baden-Baden, New Pop Festival      

16.09.2018 München, Strom

18.09.2018 Frankfurt a. M., Zoom

20.09.2018 Hamburg, Reeperbahnfestival

22.09.2018 Köln, Gebäude 9

26.09.2018 Oberhausen, WDR2 Radio Festival

 the night game, cover

Künstler: THE NIGHT GAME

Releases: „THE NIGHT GAME“ (Album)

VÖ: 07.09.18

Label: Interscope Records / Vertigo / Capitol / Universal Music

 

© Christian Behring im September 2018