24. Oktober 2026
michael kiwanuka, live in berlin

MICHAEL KIWANUKA – zurück mit neuem Album

Das Warten hat ein Ende! Es ist da, das 5. Album von Michael Kiwanuka!

„FUDGE“ heißt sein neues Werk. Und es hält jedem Vergleich stand. Egal, ob mit den ROLLING STONES oder seinen eigenen bisherigen Alben.

„FUDGE“ erscheint über Polydor Records und ist ab sofort als Vinyl oder CD im Handel erhältlich und auf allen bekannten Streamingplattformen verfügbar. Parallel zum Album veröffentlichte Kiwanuka zum Track „California“ außerdem ein Lyric Video.

Fudge_Album_Cover

 „FUDGE“ wurde größtenteils in Southampton und Frome aufgenommen.

Die Veröffentlichung verzögerte sich um fast zwölf Monate aufgrund von Michaels anhaltenden gesundheitlichen Problemen. Ganz offen hatte er seine Fans darüber informiert, dass er einen Schlaganfall erlitten hatte. Das war sicher für viele ein Schock. Umso größer dürfte die Freude sein, dass es nun ein neues Album mit 12 nagelneuen Songs gibt. Gespannt dürften alle gewesen sein, wie es wohl ausfällt. Hat sich seine Stimme verändert? Wie hören sich die neuen Songs an? Verarbeitet er diesen Schicksalsschlag in den Liedern? Thematisch? Musikalisch? Oder geht er einfach zur Tagesordnung über? Nun ja, man könnte sagen, irgendwie trifft alles zu, ein wenig, und auch wieder nicht.

Der Ursprung der Songs liegt schon ein wenig zurück und fällt in die Zeit, als er noch an „Small Changes“ arbeitete.

Zu der Zeit war noch nicht klar, was sich daraus entwickelt. Im Laufe der Zeit wurde „FUDGE“ zu einem eigenständigen Projekt – weniger geprägt vom Aufwand eines großen Studios, dafür deutlich persönlicher und unmittelbarer. Soll heißen: im Gegensatz zu den Vorgänger-Alben wurde dieses weder von Paul Butler, noch von Danger Mouse und Inflo produziert. Michael Kiwanuka hat die Arbeit weitgehend selbst übernommen. Seine ersten Studioaufnahmen brachte er anschließend zu Produzent Dom Monks (Laura Marling, Big Thief) sowie zu seiner langjährigen Streicher-Kollaborateurin Rosie Danvers, um das Album fertigzustellen.

„FUDGE“ ist so das Ergebnis einer besonders kreativen Phase von Michael geworden. Das Ergebnis liegt nun vor: Ein wunderschönes, eindringliches Album. Michael Kiwanuka hat in den vergangenen Jahren einen neuen Weg für sich entdeckt, Musik zu schreiben und zu produzieren. Seine Songs sind etwas melancholischer geworden, aber auch offener. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass man ein Bandrauschen hört oder ein Song ganz abrupt endet. Dadurch scheint man als Hörer noch dichter am Entstehungsprozess dran zu sein. Fast so, als würde man selbst im Studio sitzen.

Fazit: Ein großartiges Album, mit einer Mischung aus Soul und Psychedelic Rock. Wunderschön, herzerwärmend und bittersüß.

Schade ist nur, dass man die Songs auf absehbare Zeit nicht live hören kann. Aufgrund seiner Krankheit sind Live-Auftritte erst einmal nicht möglich. Man kann ihm nur wünschen, dass er sich noch einmal vollständig erholt.

MICHAEL KIWANUKA – FUDGE

Veröffentlichung: 23. Oktober 2026

Label: UMG / Polydor Records

12 Tracks, 61 Minuten

 

© Christian Behring, im Oktober 2026

 

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