27. März 2026
Alle Preisträger, "24. DEUTSCHER HÖRFILMPREIS", Photo Call am Roten Teppich im Kino Colosseum, Berlin, 24.03.2026

DEUTSCHER HÖRFILMPREIS 2026

Die Deutschen Hörfilmpreise sind vergeben! Am Dienstag, 24. März 2026, fand die große Gala mit der Preisverleihung in sechs Kategorien statt.

Der Deutsche Hörfilmpreis ging 2026 an die folgenden Produktionen:

Like a Complete Unknown“, „Nostalgia“, „Oktoberfest 1905 (Staffel 2)“, „Elio“, „Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen“ und „Die Verliebten“. Den Publikumspreis erhielt der Film „Pumuckl und das große Missverständnis“.

Am Dienstagabend wurde im Berliner Colosseum der 24. Deutsche Hörfilmpreis vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben. Insgesamt 20 Produktionen waren in sechs Kategorien nominiert. Moderiert wurde die feierliche Gala von der bekannten Fernsehmoderatorin Nadine Heidenreich.

Die ADele wurde 2026 in den folgenden Kategorien vergeben:

In der Kategorie „Spielfilm Kino“ ging der Preis für die beste Audiodeskription (AD), die ADele, an das Bob Dylan Biopic „Like A Complete Unknown“ von Regisseur James Mangold. Die Laudatio hielt Schauspieler und Sänger Alexander Scheer, der den Preis an Michael Johnson von FFS Film- und Fernseh-Synchron sowie Hans-Jürgen Bäumer und Barbara Müller von The Walt Disney Company überreichte. 
Laudator 
Alexander Scheer setzte auch den musikalischen Rahmen für die Gala und präsentierte Auszüge seiner Show Alexander Scheer singt Davie Bowie.

Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming“ an das Drama „Nostalgia“,

Serie“ an die ARD-Produktion „Oktoberfest 1905“,

„Kinder- und Jugendfilm“ an den Animationsfilm „Elio“,

„Dokumentation“ für die Naturdokumentation „Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen“,

Filmerbe“ an den Film-Klassiker „Die Verliebten“.

Mit auf die Bühne kam auch der damalige Hauptdarsteller Horst-Günter Marx. Der Film war seinerzeit seine erste Arbeit nach der Übersiedlung von der DDR in die BRD. Der Film wurde zwar auf der BERLINALE gnadenlos ausgepfiffen und kein großer Erfolg, aber im Publikum saß der Regisseur Robert van Ackeren, der ihn anschließend für seinen Film „DIE VENUSFALLE“ verpflichtete. Damit startete Marx dann seine bis heute anhaltende Karriere.

Horst-Günter Marx, "24. DEUTSCHER HÖRFILMPREIS", Photo Call am Roten Teppich im Kino Colosseum, Berlin, 24.03.2026
Horst-Günter Marx, „24. DEUTSCHER HÖRFILMPREIS“, Photo Call am Roten Teppich im Kino Colosseum, Berlin, 24.03.2026

 

Zum Abschluss der Preisverleihung wurde der begehrte Publikumspreis vergeben.

In diesem Jahr konnte sich die Kinder- und Jugendfilm-Produktion „Pumuckl und das große Missverständnis“ von Regisseur Marcus H. Rosenmüller deutlich von der Konkurrenz absetzen. 

Zu den prominenten Gästen gehörten zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler wie Christina Athenstädt (die zusammen mit der blinden Strafverteidigerin Pamela Pabst kam), Anja Antonovicz, Julia Bremermann, Rana Farahani, Marion Kracht, Helgi Schmid und Petra Zieser.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die die zentralen Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und durch die Aktion Mensch gefördert. Hauptsponsor ist Pfizer Pharma GmbH. Weitere Sponsoren und Förderer sind die Novartis Pharma GmbH, Bolt, die Herbert Funke-Stiftung und die Blindenstiftung Deutschland.

Quelle: Deutscher Hörfilmpreis /Steinbrenner-Müller Kommunikation

© Christian Behring im März 2026

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