MARK MACHT THEATER

MARK MACHT THEATER IM HAUS DER STATISTIK

Erleben Sie, meine Damen und Herren, einen exklusiven Abend mit Mark.
Wo der Mark ist, wird die Maschine in Gang gesetzt.
Sie kennen Mark nicht?
Oh, ich denke doch.
Und wie Sie den kennen!
 
Mein lieber Scholli, da geht mir fast die Luft aus bei diesem Angebot an Freiheit. Deren Auswüchse eine allumfassende Bildgier nach sich zieht. Diese Freiheit pumpt und pumpt… War es im letzten Jahrhundert die Spur der Steine, wurde diese abgelöst durch die Spur der Bilder. Das ständige Sehen macht kurzsichtig; Geschichte verschwimmt. Information als Deformation als Imitation des Ichs.
 
Und in der Mitte unserer Inseln, harren die Maschinen. Haptische Angelegenheiten inmitten lauter Ichs. Doch wer ist das,? ruft die Stimme aus der blindgegangenen Wunderlampe Europa. „Ist das Arbeit, was Sie da machen?“ Da fällt einem der Gedanke gar nicht schwer: Arbeit am Individuum, das ist ja auch nur eine Form von Überleben in scheinbarer Bedeutungslosigkeit. Und selbst die hat so viele Formen angenommen. Die Weigerung ist eine davon. Nebenbei erwacht irgendwo das Gewissen in der schlecht beschnittenen Freizeit. Zwischen dem Schrei der Maschine. In der Stille. Dem Regen. Dem Fleisch.

Da ruft Jemand: „Die beste Methode, um Informationen zu bekommen ist die, selbst welche zu geben.“ 

Nachdem der Feierabend mit dem Wachstum starb. Es gibt ihn nicht mehr. Nein, es ist nicht einmal mehr eine Variable.

Ich. Das sind Wir. Das ist und bleibt.
So einfach nachzugeben, wäre ein Irrtum wie der Tod.
Erleben Sie, meine Damen, meine Herren einen exklusiven Abend!
Erleben Sie ihn und seien Sie ja nicht betroffen.
Denn betroffen sind wir schon genug.

Sehen Sie:
Den Mark in Aktion.

Es spielen: Andrew Clarke, Julius Böhm, Paul Boche, Marie Mai, Vincent Kadus und Thea Rasche.

Text & Regie: Hannah Rumstedt
Bühne: Jakob Gerber & Hannah Rumstedt
Regieassistenz & Licht: Christoph Reinhardt
Musik: Andrew Clarke
Produktion: Bühnen der Statistik