Ina Mueller, "Juhu Tour 2017", Konzert in der Mercedes-Benz-Arena, Berlin, 28.01.2017

INA MÜLLER live und auch für zuhause

Am 1. Dezember 2017 erschien die neue CD / DVD von Ina Müller, ein Live-Mitschnitt der Show aus Oldenburg. Gerade noch rechtzeitig, um am 24. Dezember unterm Weihnachtsbaum zu landen. Das große Advents-Shopping ging ja an diesem Wochenende los.

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„Ina Müller live – Ich bin die“ erscheint als limitiertes Hardcover-Buch und enthält eine Doppel-CD + DVD. Spieldauer: 105 Minuten, 21 Tracks. Muss man noch mehr sagen?

Na ja, vielleicht noch so viel: die 21 Tracks teilen sich auf in ein Intro, einige ihrer bekannten Nummern wie „Drei Männer her“, „Wenn Du nicht da bist“, dazu Songs vom letzten Album wie den Titelsong „Ich bin die“, „Wie du wohl wärst“, „Das war’s“ und „Tag eins nach Tag aus“ und ihren von den Fans genauso geliebten komischen Geschichten, die sie zwischendurch erzählt.

Was gibt`s sonst noch dazu zu sagen? Die Band: wie gewohnt großartig, mit einigen Musikern arbeitet sie ja schon mehr als 10 Jahre zusammen. An erster Stelle zu nennen wäre da Hardy Kayser. Hardy Kayser ist nicht nur ihr Gitarrist. Nummern wie „3 Männer her“ würde es ohne ihn als Co-Autor nicht geben. Keyboarder Kai Fischer und Sängerin Ulla Ihm gehören ebenfalls seit gut 10 Jahren zur Band von Ina Müller. Da ist man eben aufeinander eingespielt, kennt die Abläufe und weiß, wie man die Gags zu verstehen hat. Schließlich ist Ina Müller gerade für ihre derben Sprüche bekannt. Sie nimmt sich selbst nicht zu ernst, aber wer mit ihr auf Tour oder zu ihr ins Konzert geht, muss genauso damit rechnen, dass er oder sie von ihr einiges zu hören bekommt.

Ina Müller, "Juhu Tour 2017", Konzert in der Mercedes-Benz-Arena, Berlin, 28.01.2017 [Photo: Christian Behring]

Ina Müller, „Juhu Tour 2017“, Konzert in der Mercedes-Benz-Arena, Berlin, 28.01.2017

So, hab ich noch was vergessen? Ach ja, Stimmung und Publikum. Wo liegt Oldenburg noch mal – Niedersachsen, Norddeutschland? Na, das passt ja. Die Menschen sind ja bekannt für ihre „norddeutsche Zurückhaltung“. Die Stimmung war gut, es wurde auch gelacht und geklatscht. Aber wie Ina Müller selbst feststellte, braucht sie bei ihren Konzerten keine Security vor der Bühne, stattdessen gibt es jede Menge Sanitäter an der Stelle. „Was soll uns das sagen?“

Einen Kritikpunkt muss ich dann aber noch los werden. Der technische Fortschritt macht inzwischen viel mehr möglich als vor 20 oder 30 Jahren. Aber leider verstehen nicht alle Techniker, diese richtig einzusetzen. Vor allem diese Unsitte mit dem blauen, violetten oder roten LED-Licht führte bei dieser DVD dazu, dass man (vor allem bei den Schwenks ins Publikum) dazu, dass man sich zurückversetzt fühlt in die 60er oder 70er Jahre. So ein grieseliges Bild in Zeiten von HD und 4K ist echt eine Zumutung. Sowas kommt raus, wenn die Techniker der Tour-Produktion nicht mit den Verantwortlichen für die DVD-Aufzeichnung sprechen. Das kann einem echt die Stimmung vermiesen. Fürs nächste Mal: sprecht miteinander! Macht das Saal-Licht so, dass die Kameraleute was damit anfangen können, und auch etwas weniger Nebel auf der Bühne! Das sieht echt merkwürdig aus am TV-Gerät.

Ina Mueller, "Juhu Tour 2017", Konzert in der Mercedes-Benz-Arena, Berlin, 28.01.2017 [Sw-Photo: Christian Behring]

Ina Mueller, „Juhu Tour 2017“, Konzert in der Mercedes-Benz-Arena, Berlin, 28.01.2017

Ansonsten empfehle ich: Besucht persönlich die nächste Show von Ina Müller.

 

Ina Müller & Band – Open Air 2018

 20.07.2018 Halle / W – Gerry Weber Stadion

21.07.2018 Vechta – Stoppelmarkt

22.07.2018 Emden – Ostfrieslandstadion

27.07.2018 Stuttgart – Freilichtbühne Killesberg

28.07.2018 Berlin – Wuhlheide

29.07.2018 Hannover – Gilde Park Bühne

03.08.2018 Dresden – Junge Garde

04.08.2018 Hanau – Amphitheater

05.08.2018 Schwetzingen – Schloßgarten

09.08.2018 Salem – Schloß Salem

10.08.2018 Halle/S – Peißnitzinsel

11.08.2018 Bad Brückenau – Schloßpark

PS: So wars im Januar 2017 in Berlin:

http://behring-berlin.com/ina-mueller-gast-mercedes-benz-arena/

 

Quelle: Columbia / SONY Music / Funkemedia

 
© Christian Behring im Dezember 2017